Dienstag, 26. November 2013

"Lieber Weihnachtsmann...

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„Lieber Weihnachtsmann.. Ich weiss, ich bin noch etwas früh dran. Bis Weihnachten dauert es noch 4 Wochen. Allerdings wünsche ich mir dieses Jahr etwas speziellere Geschenke als sonst. Zum einen wünsche ich mir dieses ausgezeichnete Tele-Objektiv von Tamron.
SP70-300 F/4-5.6 Di VC USD von Tamron Preis ca. 390.- (Quelle Preis Digitec, Quelle Bild Tamron.eu)

Schon lange träume ich davon endlich nebst dem super Standart-Objektiv von Tamron, auch noch seinen grossen Bruder, mein eigen zu nennen. Allerdings benötige ich dadurch natürlich auch eine neue Kameratasche, oder besser gesagt endlich ein so praktischer Fotorucksack. So einer von Lowepro würde mir gefallen.

Flipside 400 AW von Lowepro Preis 111.- (Quelle Preis Digitec, Quelle Bild www.lowepro.ch/)

Da wäre allerdings noch meine alte Canon EOS 450D, welche nun 5 Jahre alt ist und doch auch schon weit über 1000 Fotos geknipst hat. An einer Canon 5D Mark III hätte ich sicherlich nichts auszusetzen. Aber ich weiss, dass dies dein Budget überschreiten würde. Ich danke dir jetzt schon.
Canon Eos 5D Makr III (Quelle http://de.canon.ch)
 
 Lieber Gruss Sarina“


Wäre wirklich schön, wenn ich meine Wünsche einfach am Weihnachtsmann mitteilen könnte und mir diese erfüllt werden. Leider funktioniert dies nicht. Ich möchte euch damit zeigen, wie kostspielig das Hobby Fotografie nun mal leider ist. Viele von euch verstehen nicht weshalb ein professionelles Foto-Shooting so viel kostet. Oft schon wurde ich gefragt, ob ich von jemandem Fotos mache und sobald ich dafür etwas verlangte war das Interesse weg. (Und ich war bis jetzt wirklich extrem billig. Ich hab euch hier ein Preisbeispiel von meinen Sommerferien. Leider ist das Foto in einer lausigen Qualität. Für 15-20min Shooting verrechnet dieser Fotograf aber 120 Euro.)



Für mich bedeutet jedes Mal wenn ich den Auslöser drücke, dass meine Kamera einerseits an Wert verliert und anderseits wird die gesamte Technik abgenützt und die Wahrscheinlichkeit, dass etwas kaputt geht steigt stetig an. Am Anfang hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich etwas für die Fotos verlangte. Mittlerweile verstehe ich, weshalb ein professionelles Foto-Shooting so viel kostet. Einerseits kostet die Ausrüstung (beim Profifotografen kommen noch Reflektor, Licht und weitere Studioausstattungen) sehr viel Geld und anderseits ist es mit dem auf den Auslöser drücken noch lange nicht getan. Nach dem Fotografieren kommt das aussortieren der Bilder und anschliessend das Bearbeiten der Bilder. Und für diejenigen, welche jetzt denken „meine Bilder muss du nicht bearbeiten“, in der heutigen Zeit ist jedes Foto (aber auch wirklich jedes Foto, welches in den Medien, Werbung erscheint) bearbeitet worden. Meine Standard Schritte sind z.B. das Nachschärfen des Bildes, Kontrast / Farbe anpassen, Hautunreinheiten weg retuschieren, evtl. störendes aus dem Hintergrund entfernen. Schon bereits diese wenigen Schritte benötigen viel Zeit. Je genauer (und so mit auch zeitintensiver) man ein Bild bearbeitet, desto besser ist das Resultat meistens (allerdings kann man auch ein Bild zu fest bearbeiten). Ich hoffe ihr könnt nun uns (Hobby-) Fotografen etwas besser verstehen. :)

 Sarina

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